Andreas Wischer gewinnt Gerbeth Pokal

Samstag, 18.12.2010


Andreas Wischer gewinnt Gerbeth Pokal
Im Vorfeld der Auflage des Heinz Gerbeth Gedächtnispokals 2010 hatte es eine wichtige Regeländerung gegeben. Erstmals waren neben den derzeit aktiven Borchenern auch ehemals für die TTA Aktive spielberechtigt. Und von dieser Regeländerung wurde hinreichend Gebrauch gemacht. So konnte man sich über ein Wiedersehen mit den „alten Haudegen“ Eugen und Frank Fox, der Bezirksklassendelegation aus Schloß Neuhaus um Jürgen Schütte und René Hahn, sowie den derzeitigen Alfenern Waldemar Schilin, Mike Stohldreier und Dennis Framme aus der ehemaligen Borchener Bezirksliga Jugend, freuen.

Insgesamt ergab sich durch die Regeländerung natürlich eine wesentliche sportliche Belebung des traditionsreichen Pokals. Die insgesamt 22 Starter lieferten sich teils äußerst spannende Duelle auf hohem sportlichem Niveau. Auch der Austragungsmodus im Doppel-KO war wieder einmal Garant für ein spannendes Turnier. Ein besonderes Lob gilt Georg Isermann, der durch perfektes Catering zu einem rundum gelungenen Turnier beitrug.

Auf Borchener Seite sorge vor allem Marc Melzer nach fast einem Jahr ohne Schläger in der Hand mit seinem 3. Platz für eine sportliche Überraschung. Er musste sich im Finale der Trostrunde letztendlich Mike Stohldreier geschlagen geben. Eine weitere kleine Überraschung war die sich daraus ergebenen Finalpaarung Andreas Wischer – Mike Stohldreier, welche beide derzeit für Mannschaften der 1. Kreisklasse spielberechtigt sind und somit die 3 Mitfavoriten aus Mannschaften der Bezirksklasse hinter sich ließen.

Da sich Mike Stohldreier bereits im frühen Turnierverlauf eine Niederlage geleistet hatte, musste er Andreas Wischer nun zweimal schlagen, um den Pokal nach Alfen entführen zu dürfen. Den ersten Teil dieser Aufgaben konnte Mike Stohldreier erfüllen, in dem er Andreas Wischer mit 3:1 Sätzen schlug. Als es im alles entscheidenden 2. Spiel beim Stand von 2:1 Sätzen und 1:8 Punkte für Andreas Wischer alles nach einem entscheidenden fünften Satz aussah, konnte dieser nach überragenden Ballwechseln und einer furiosen Aufholjagd den vierten Satz und damit den Heinz Gerbeth Gedächtnis Pokal noch an sich reißen.


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